Bewerbungen Schüler_innen werden im Unterricht darauf vorbereitet, durch gezieltes Bewerbungstraining in betrieblichen Einstellungsverfahren ihre Chancen zu verbessern. Was jedoch dabei oft außer Acht gelassen wird ist, dass Firmen nach persönlichen Informationen über ihre Bewerber im Internet suchen. Um Widersprüche zur Bewerbung und dem Lebenslauf zu vermeiden, sollten Bewerber bestimmte Dinge beachten:

  1. Sich selbst suchen: Wer seinen Namen in Suchmaschinen eingibt, bekommt schnell einen Überblick, was über ihn im Web zu finden ist.
  2. Eigene Präsenz aufbauen: Für das Anlegen eines persönlichen Profils eignen sich berufliche Online- Netzwerke wie Xing und LinkedIn sowie Jobportale wie Stepstone oder Monster.
  3. Meinungen kontrolliert äußern: Wer sich im Internet in Blogs oder Foren mit kompetenten Beiträgen äußert, wird positiv wahrgenommen. Beleidigende Äußerungen sind dagegen ein Tabu.
  4. Unvorteilhafte Fotos entfernen: Jeder Mensch hat ein Recht am eigenen Bild. Sollten andere Privat - personen oder Betreiber von Webseiten unvorteilhafte Fotos von einem selbst veröffentlich haben, kann man die Entfernung aus dem Internet verlangen. Rechtlich gibt es bislang keine Einschränkungen für Internet-Recherchen über Bewerber. Das soll sich in Kürze ändern: Die Bundesregierung hat ein Gesetz auf den Weg gebracht, das den Datenschutz von Beschäftigten und Jobsuchenden detailliert regelt. 

 


Vorbereitung auf Bewerbungsverfahren durch unseren Partner DAK-Gesundheit

DAK-Gesundheit Assessment-Center Übungen dienen als Vorbereitung auf ein späteres Bewerbungsverfahren. Hier bekommen die Teilnehmer_innen Infos, Tipps und Tricks von A bis Z zum Thema 'Assessment-Center'. Die TeilnehmerInnen lernen die typischen Aufgaben kennen, erfahren die Meinung eines Experten und erleben selbst einige praktische Übungen.

In den drei klassischen Assessment-Center Übungen wie Gruppen-Präsentation, Gruppendiskussion mit Rollenspiel und einem Planspiel, sollen die TeilnehmerInnen die Inhalte eines solchen Bewerbungsverfahrens kennen lernen.

Die Schwerpunkte werden dabei auf Kommunikation (verbal und nonverbal), Präsentation und Moderation, sowie das Erkennen und Verstehen von sog. Soft Skills, Stärken und Schwächen, Sozialkompetenzen, etc. gelegt.

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